BRÜCKEN BAUEN – Two Perspectives, One Vision

Verfasst von:
Josepha Knezaurek, 6A

Unser Projekt mit dem „Thuri György Gimnázium“ in und unserer Partnerstadt Várpalota war ein besonderes Kunstprojekt zum Thema „Brücken bauen“. Dabei ging es darum, Menschen aus verschiedenen Ländern miteinander zu verbinden, neue Freundschaften zu schließen und die Kulturen voneinander besser kennenzulernen. Durch die gemeinsame Arbeit konnten wir zeigen, dass Kunst Menschen zusammenbringen kann, auch wenn sie unterschiedliche Sprachen oder Traditionen haben.

Für das Projekt bildeten wir Gruppen, in denen immer mindestens eine österreichische Schülerin oder ein österreichischer Schüler mit mindestens einer ungarischen Schülerin oder einem ungarischen Schüler zusammenarbeitete. Jede Person gestaltete Kunstwerke über das eigene Land und brachte persönliche Eindrücke und Gefühle ein.
Das Besondere an unserem Projekt war, dass wir die fünf Sinne in unsere Kunstwerke eingebaut haben. Dadurch konnten wir unser Land nicht nur zeigen, sondern auch auf verschiedene Arten „spürbar“ machen.

Die erste Aufgabe hieß „So fühlt sich mein Land an“. Dafür arbeiteten wir mit Fineliner. Mit Linien, Formen und Mustern versuchten wir darzustellen, welche Gefühle wir mit unserem Land verbinden. Manche gestalteten einfache Muster, andere zeichneten starke oder lebendige Formen, um ihre Eindrücke auszudrücken. Dabei ging es vor allem um das Gefühl und die Stimmung des eigenen Landes.

Die zweite Aufgabe war „Welche Farben verbinde ich mit Ungarn und Österreich“. Diese gestalteten wir mit Acrylfarben. Hier stand der Sehsinn im Mittelpunkt. Wir überlegten, welche Farben typisch für unser Land sind oder welche Erinnerungen sie auslösen. Manche verwendeten die Farben der Natur, andere orientierten sich an der Flagge oder an traditionellen Symbolen ihres Landes.

Bei der Aufgabe „So riecht der Sommer bei uns“ arbeiteten wir mit Beize. Dabei ging es um den Geruchssinn. Wir dachten darüber nach, welche Düfte typisch für den Sommer in unserem Land sind, zum Beispiel Blumen, Wälder, Essen oder frische Luft. Diese Vorstellungen versuchten wir kreativ in unseren Kunstwerken darzustellen.

Die vierte Aufgabe hieß „So schmeckt meine Heimat“. Dafür verwendeten wir Moosgummi-Druck. Hier stand der Geschmackssinn im Mittelpunkt. Viele Schülerinnen und Schüler stellten typische Speisen oder Süßigkeiten ihres Landes dar.

Die letzte Aufgabe war „Vertraute Klänge“, die wir mit Ölkreiden gestalteten. Dabei beschäftigten wir uns mit dem Hörsinn. Wir überlegten, welche Geräusche, Musik oder Klänge typisch für unser Land sind. Manche dachten an Volksmusik, andere an Naturgeräusche. Mit den kräftigen Farben der Ölkreiden versuchten wir, diese Klänge sichtbar zu machen.

Am Ende wurden alle Bilder halbiert und zusammengenäht. Dadurch entstanden gemeinsame Kunstwerke aus österreichischen und ungarischen Teilen.
Zusammen mit der Partnerin oder dem Partner wurden die Kunstwerke der restlichen Gruppe vorgestellt.
Dieses Zusammensetzen symbolisierte unser Thema „Brücken bauen“, denn aus zwei unterschiedlichen Perspektiven entstand etwas Neues und Gemeinsames. Das Projekt zeigte uns, wie Kunst Menschen verbinden und Kulturen näher zusammenbringen kann.

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