Verfasst von:
Florentina Kordesch, 6B
Am Montag, dem 18. Mai, sind wir gemeinsam nach Ungarn aufgebrochen. Nach unserer Ankunft wurden wir bereits von der Englischprofessorin der ungarischen Schüler herzlich empfangen. Sie brachte uns zuerst in unsere Herberge, wo wir unsere Sachen verstauten. Danach lernten wir die ungarischen Schüler kennen. Dafür machten wir einige lustige Kennenlernspiele, wodurch die Stimmung sofort locker und angenehm wurde. Anschließend gingen wir zurück in die Herberge und konnten uns dort ein wenig entspannen und ausruhen.
Später besuchten wir die Bürgermeisterin von Várpalota, die uns sehr herzlich willkommen hieß. Wir konnten uns mit ihr unterhalten und bekamen einen ersten Eindruck von der Stadt und den Menschen dort. Danach führte uns der Direktor zu einer Burg, wo wir herumgeführt wurden und viele interessante Eindrücke sammeln konnten. Besonders schön war der Ausblick von oben, da wir über ganz Várpalota sehen konnten. Anschließend gingen wir wieder zurück in unsere Unterkunft und ließen den ersten Tag gemütlich ausklingen.
Am Dienstag fuhren wir mit dem Bus nach Veszprém, einer kleinen Stadt etwa 45 Minuten von Várpalota entfernt. Dort wurden wir vom Direktor herumgeführt, der uns viel über die Stadt erzählte. Wir verbrachten den ganzen Tag dort, erkundeten die schöne Umgebung und hatten viele interessante Gespräche. Mir persönlich hat dieser Ausflug sehr gut gefallen. Am Abend fuhren wir wieder zurück in unsere Herberge.
Der Mittwoch stand ganz im Zeichen von Budapest. Mit dem Zug fuhren wir ungefähr eine Stunde in die Hauptstadt Ungarns. Dort angekommen, benutzten wir die U-Bahn, um uns in der Stadt fortzubewegen. Zuerst besuchten wir eine Aussichtsplattform, von der aus wir einen wunderschönen Blick über Budapest hatten. Danach gingen wir weiter und sahen uns unter anderem das beeindruckende Parlament von außen an.
Besonders interessant fand ich, das Budapest eigentlich aus zwei früheren Städten besteht: Buda und Pest. Buda ist eher hügelig und liegt auf der einen Seite der Donau, während Pest eher flach und gerade ist. Beide Städte wurden später zu Budapest zusammengeschlossen. Während der gesamten Führung erzählte uns der Direktor sehr viel über die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Natürlich hatten wir auch etwas Freizeit, in der wir shoppen, etwas essen oder Getränke kaufen konnten.
Später fuhren wir noch mit dem Boot zur Margareteninsel, der Insel der heiligen Margit. Dort konnten wir nochmals die schöne Atmosphäre genießen und sahen außerdem eine kleine Wassershow mit Musik, die zu jeder vollen Stunde stattfindet. Das war ein wirklich schönes Erlebnis. Danach fuhren wir wieder mit der U-Bahn zurück zum Bahnhof, um unseren Zug rechtzeitig zu erreichen. Gegen 18 Uhr ging es schließlich wieder zurück nach Várpalota.
Am Donnerstag arbeiteten wir am Vormittag gemeinsam mit den ungarischen Schülern an unserem Erasmus-Projekt. Anschließend machten wir einen Ausflug zum Plattensee, dem Balaton. Dort hatten wir sehr viel Spaß. Der Direktor erzählte uns außerdem viel Interessantes über den Ort Tihany. Danach besuchten wir noch Balatonfüred auf der anderen Seite des Sees. Gemeinsam spazierten wir gemütlich entlang der Promenade des Plattensees, aßen leckeres Eis und genossen unseren letzten gemeinsamen Tag in Ungarn.
Am Freitag gingen wir nochmals in die Schule. Dort veranstalteten wir eine Art Vernissage, bei der wir Schüler unsere Arbeitsaufträge präsentierten, die wir kreativ in Bildern dargestellt hatten. Danach gingen wir noch gemeinsam Mittagessen und kauften Proviant für die Heimreise ein. Am Abend um etwa 19 Uhr kamen wir schließlich wieder zuhause an.
Die Reise nach Ungarn war für mich eine sehr schöne und besondere Erfahrung. Ich konnte viele neue Menschen kennenlernen, interessante Orte entdecken und gemeinsam mit den anderen Schülern viele schöne Erinnerungen sammeln.